Donnerstag, den 20. September 2012
16.00 bis 19.30 Uhr (4 UE)
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Imaginative Verfahren werden in der Behandlung chronischer Schmerzpatienten umfänglich eingesetzt, sie sind fester Bestandteil der sog. Schmerzbewältigungsprogramme. Während von Seiten der klinischen Anwender die Effizienz dieser Verfahren nicht in Frage gestellt wird, besteht von Seiten der wissenschaftlichen Studien praktisch keinerlei Evidenz einer spezifischen Wirksamkeit imaginativer Übungen bei chronischem Schmerz. Wie können Imaginationen dennoch wirksam werden? Welche Probleme gilt es zu beachten? Welche Kontraindikationen (z.B. Traumatisierungen) bestehen? Was ist zu tun bei Problemen? |
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"Da kann man nichts machen, damit müssen Sie leben", hören chronisch Schmerzkranke oft von Organmedizinern. Allerdings ist eine Antwort darauf, wie dieses "damit leben" denn geht, schon deutlich schwieriger. Psychotherapeuten fühlen sich hier ebenfalls oft herausgefordert.
In diesem Workshop werden Antworten darauf versucht: Beginnend mit Elementen der Psychoedukation, die den Patienten zum Experten für seine Erkrankung werden lassen, werden sowohl kognitive als auch emotionsorientierte Interventionen vorgestellt. Hierzu gehören typisch verhaltenstherapeutische Aspekte wie Verhaltens- und Bedingungsanalyse, Aktivitätsförderung oder operante Therapieelemente genauso wie die Arbeit mit Hilflosigkeit, Enttäuschung, Trauer oder Wut. Der Überblick über kognitiv-verhaltenstherapeutisches Vorgehen wird ergänzt um Elemente der Hypnotherapie und neuere Entwicklungen wie der Achtsamkeit und der Akzeptanz.
Aktives Mitmachen und Einbringen eigener Fallbeispiele erwünscht! |
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Die "Gastarbeiter" der 60er Jahre, Auslandsurlaube, die Medien und schließlich auch die Globalisierung haben uns in engen Kontakt mit anderen Kulturen und Religionen gebracht. Einerseits machen sie neugierig, können aber auch Vorbehalte und Ängste wecken. Menschen aus fremden Kulturen bringen Neues und Ungewohntes in die Therapie, das auch die Therapeuten nicht unbeteiligt lässt.
In diesem Seminar soll mit Schwerpunkt auf die ambulante Beratung und Therapie herausgearbeitet werden wie und in welchem Umfang kulturelle Aspekte in Beratung und Therapie sowohl beim Patienten als auch beim Berater/Therapeuten zum Tragen kommen können, wie sie zu identifizieren sind und wie sie für den Therapieprozess konstruktiv genutzt werden können. Dazu soll der Begriff "Interkulturelle Kompetenz" interaktiv erarbeitet werden und die Teilnehmer diesen an eigenen Fallbeispielen für ihre beraterische und therapeutische Praxis fruchtbar machen. |
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Patienten mit somatoformen Schmerzen gehören zu einer sehr heterogenen Gruppe von Patienten mit chronischen Schmerzen. Ziel des Workshops ist, diese diagnostische Subgruppe möglichst genau zu erfassen und von anderen Patienten mit chronischen Schmerzen abzugrenzen, um sie dann einer zielgerichteten, mechanismen-basierten Behandlung zuzuführen. Inhalt einer psychosomatischen Diagnostik ist aber auch die Abgrenzung von anderen somatoformen Störungen, anderen psychischen Erkrankungen mit Leitsymptom Schmerz sowie der Blick auf die für den jeweiligen Patienten die Schmerzsymptomatik bestimmenden (Beziehungs-)Dynamik. |
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Nach Erfahrungen sexualisierter Gewalt brauchen Betroffene Zeit, wieder einen Weg zu sich zurück zu finden. Durch das Gewalterleben verlieren sich die Betroffenen in unterschiedlichen Dimensionen ihres Selbst. Dies geschieht aus Schutzgründen und dient dem Überleben.
Gefühle, Körperempfindungen, Denken und Handeln können schrittweise in liebevollem Umgang mit sich selbst wieder in Besitz genommen werden. Wie dies Schritt für Schritt wieder gelingen kann, ist mit theoretischen Inputs, Fallbeispielen und praktischen Körper- und Imaginationsübungen Inhalt dieses Workshops. Der Workshop ist für TherapeutInnen, ÄrztInnen und alle, die mit von sexualisierter Gewalt betroffenen arbeiten. |
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Praktizierende Muslime verstehen ihre Religion als umfassende Lebensweise, die Glauben und rechtes Handeln vereint und so den Alltag vielfältig prägt. Hinzu kommen kulturelle Einflüsse. Diese religiös und durch verschiedene Riten und Verhaltensweisen geprägte Lebensweise ist in einer nichtmuslimischen Umgebung ungewohnt und fremd und lässt sich im Falle einer stationären oder tagesklinischen Behandlung oft nicht nahtlos in den üblichen Tageslauf integrieren, sondern erfordert immer wieder Klärungen. Hierzu zählen z.B. der Umgang der Geschlechter und das Thema Scham, der Einfluss der Familie, aber auch Einstellungen zu Leiblichkeit, Krankheitsverständnis und Therapie mit ihren Folgen für Compliance und Akzeptanz des Behandlungsangebots.
Da in Therapie und Pflege die genannten Aspekte gleichermaßen zum Tragen kommen, richtet sich das Seminar an alle Berufsgruppen, die mit muslimischen psychiatrischen Patienten zu tun haben. Auf der Basis der Erfahrungen der Teilnehmer sollen im Seminar die besonderen Bedürfnisse und Voraussetzungen erarbeitet werden, die praktizierenden Muslimen eine erfolgreiche Teilnahme am Therapieangebot ermöglichen. |
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Träume spiegeln die wichtigen Dinge des Alltags wider. Im Seminar wird eine einfache Herangehensweise an Träume vorgestellt, die davon ausgeht, dass Gefühle und Handlungsmuster des Traumes eine direkte Verbindung zum Wachleben darstellen. So kann der Traum helfen, aktuelle Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, und das Traumgeschehen als Ausgangspunkt dienen, sich neue Bewältigungsstrategien auszudenken. Wenn belastende Alpträume vorliegen, hilft die bereits in mehreren Studien evaluierte Imagery Rehearsal Methode. Die drei Schritte dieser Methode sind Konfrontation, Bewältigung in der Vorstellung und Einüben der neuen Bewältigungsstrategie am Tage. |
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Menschen, die in Kindheit und früher Jugend anhaltender emotionaler, körperlicher oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, eröffnen dies auch im psychosozialen Kontakt nicht ohne weiteres. Und auch Beratung und Behandlung gestalten sich häufig nicht als gradliniger Prozeß. Entlang an Patientinnengeschichten aus eigener ambulanter und stationärer Arbeit wird der Workshop zunächst konkrete Auswirkungen der Folgen anhaltender Gewalt aufzeigen. In der Folge werden dann der Beziehungsaufbau und seine Krisen sowie die Behandlungsentwicklung und deren Unterbrechung durch Streßbelastung oder Retraumatisierung dargelegt. Auch dem Wechselspiel in einem multiprofessionellen Team und im Zusammenwirken mit externen Professionellen, Freundinnen und Tätern wird Raum gegeben. |
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Selbstverletzungen sowie selbstschädigendes Verhalten der Patientinnen und Patienten sind häufig und vielfältig. Sie stellen die therapeutische Beziehung, den Behandlungsprozess und die Therapeutinnen und Therapeuten in ihrem Handeln immer wieder auf die Probe. In Zusammenhang mit Traumafolgestörungen, vor allem bei komplexer Traumatisierung treten sie massiv auf. Sie sind jedoch auch bei einer Reihe weiterer Störungsbilder zu finden. Die Ego-State-Therapie bietet mit ihrem Konzept die Möglichkeit einer würdevollen, konstruktiven und kreativen Begegnung mit dieser Problematik. Die Anwendung der Ego-State-Therapie in der Behandlung von Selbstverletzungen und selbstschädigendem Verhalten, hat sich vielseitig bewährt. Im Workshop werden die konzeptionellen Grundlagen und die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen einen Überblick über die Anwendungsvarianten, die auf die individuelle Situation der Patientinnen und Patienten zugeschnitten sind. Das Ziel besteht darin, die Patientinnen und Patienten mit dem Ego-State-Modell unterstützen zu können, ein neues Verständnis für ihr Erleben, einen neuen Zugang zu sich selbst und neue, handlungsorientierte Bewältigungsfertigkeiten zu entwickeln. |
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Mit der Entwicklung einer Essstörung verfestigt sich bei vielen Betroffenen auch eine negative Einstellung zum eigenen Körper. Er wird oft abgelehnt, gehasst und verletzt und die Körperdimensionen werden verzerrt wahrgenommen. Die dahinterliegenden seelischen Konflikte sind oftmals nicht bewusst. Durch aktive Körperarbeit verbessern sich Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung und es kommt zu einem Zuwachs von Autonomie und Selbstwertgefühl, Grenzen werden deutlicher wahrgenommen. Aus diesem Grund ist in einer multimodalen Essstörungsbehandlung die Körpertherapie ausgesprochen hilfreich. In diesem Workshop werden insbesondere körpertherapeutische Zugänge und Interventionen sowie kreative Verfahren in der Behandlung der unterschiedlichen Essstörungen einen Schwerpunkt erhalten. Übungen sind dabei mit inbegriffen. |
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In dieser Form der Aufstellungsarbeit innerer Stimmen und Persönlichkeitsaspekte werden die nonverbalen Botschaften des Körpers zum wissenden Radar für verlorene Seelenteile. Wir erleben und entschlüsseln in achtsamer Begleitung Bilder , bisher abgetrennte Erinnerungen, eingefrorene Gefühle und Bedürfnisse. Verlorene Seelenteile können "nach Hause" kommen, d. h. einen würdigen Platz bekommen und integriert werden. Der Workshop hat hohen Selbsterfahrungsanteil. Er bietet einen geschützten Rahmen, um am Beispiel eigener Themen wesentliche Aspekte einer hilfreichen therapeutischen Haltung selbst zu erleben. Raum für methodische Fragen und theoretische Kurzzusammenfassungen helfen zur kognitiven Integration und zum Transfer in die eigene Berufspraxis. |
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Weinen ist eine angeborene, im Körper verankerte Ressource, die es uns ermöglicht, psychischen Schmerz zu überwinden und Spannungen aller Art abzubauen. Und es bringt oft etwas Entscheidendes mehr: Es "verflüssigt" gleichsam psychische Strukturen, und lässt sie in neuer, adäquaterer Art neu "auskristallisieren". Leider können nicht alle Patienten diese Ressource nutzen: Etwa die, die das Weinen fürchten und immer zu blockieren versuchen, oder jene, die sich zwar leicht ins Weinen einlassen, dann aber schlecht wieder herausfinden können. Sie beherrschen die Kunst des Weinens nicht (mehr) gut genug. Die psychotherapeutische Arbeit mit dem Körper bietet Hilfen, um sie wieder zu lernen, und der Körper erweist sich dabei als zuverlässiger Führer durch das Tal der Tränen. Dieser Workshop arbeitet mit Demonstration, Theorievermittlung und Dialog in der Gruppe und erlaubt das aktive und passive ausprobieren geeigneter körperorientierter Techniken. |
Freitag, den 21. September 2012
15.30 bis 19.00 Uhr (4 UE)
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Gerade im Umgang mit sehr schwer erkrankten Menschen, zum Beispiel im Kontext von akutpsychiatrischen Behandlungen, können Helfende Opfer von Übergriffen werden. Unter ungünstigen Bedingungen können sich hieraus auch Traumafolgestörungen entwickeln. Der Kurs gibt Anregungen zum Umgang mit Helfenden in solchen Krisensituationen und verfolgt dabei ein resilienzfördendes Konzept in Anlehnung an die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) von Luise Reddemann. |
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Während die Studienlage sowohl für Progressive Relaxation (PR) wie auch Autogenes Training (AT) bei verschiedenen Formen chronischer Schmerzen gute Evidenzen zeigt, hält die klinische Erfahrung der Schmerztherapeuten hier eher pessimistische Einschätzungen bereit. Wie müssen Entspannungsverfahren modifiziert werden, damit sie eine für den Patienten überzeugende Wirksamkeit aufweisen? Welche Rolle spielen physiologische Abläufe? Können Schmerzpatienten bei anhaltender Symptomatik überhaupt Achtsamkeit im Alltag entwickeln? Eine Perspektive stellt hier die Etablierung sog. Schmerz-lass-nach-Rituale dar, die vom Patienten selbst entwickelt werden und täglich auch an schmerzfreien Tagen praktiziert werden. |
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Die Fähigkeit, den eigenen Körper wahrzunehmen, kann erheblichen Einfluss auf die Qualität unseres Lebens haben. Körperwahrnehmungsübungen dienen u.a. sowohl der Stressreduzierung als auch der Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers.
Yoga mit seinem breiten Spektrum an hocheffektiven Methoden hilft uns dabei, unseren Körper auf intensive Weise wahrzunehmen und damit neu zu erleben. Dazu dienen meditative Übungen, Atemarbeit und Yogahaltungen, die frei von esoterischen Glaubenssätzen die Aufmerksamkeit gezielt auf das lenken, was tatsächlich in jedem Moment im Körper spürbar ist. Neben der Förderung körperlicher Grundeigenschaften wie Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit kann durch regelmäßige Yogapraxis eine deutliche Verbesserung der konzentrativen Fähigkeiten erreicht werden.
Die TeilnehmerInnen haben an diesem Praxisnachmittag die Möglichkeit, durch ein gezieltes Yogaprogramm den eigenen Körper auf intensive Weise zu erleben. Danach besteht die Möglichkeit für Austausch und Fragen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen, Matten sind vorhanden. |
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Grundlagen des im Vortrag angesprochenen Ansatzes für Veränderungs- und Heilungsprozesse können anhand von praktischen Beispielen oder Behandlungssequenzen gezeigt und diskutiert werden. Die Kunst der heilsamen Begegnung besteht besonders darin, das jeweilige Erleben präsent wahrzunehmen und es gleichzeitig zu beschreiben, beim Sprechen also in einer achtsamen Verfassung zu bleiben. Die wesentlichen Wirkfaktoren und Elemente des Erlebens und Verhaltens können im nächsten Schritt externalisierend begreifbar gemacht werden. Damit wird die bisherige Persönlichkeitsstruktur mit ihren körperlichen, psychischen und geistigen Ebenen (und ihre geschichtliche Grundlage) leicht zugänglich und kann mit neuen heilsamen Erfahrungen verknüpft werden. Ein derartiges Vorgehen ist heilsam für Patienten und Klienten und befriedigend für Therapeuten. |
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"Da kann man nichts machen, damit müssen Sie leben", hören chronisch Schmerzkranke oft von Organmedizinern. Allerdings ist eine Antwort darauf, wie dieses "damit leben" denn geht, schon deutlich schwieriger. Psychotherapeuten fühlen sich hier ebenfalls oft herausgefordert.
In diesem Workshop werden Antworten darauf versucht: Beginnend mit Elementen der Psychoedukation, die den Patienten zum Experten für seine Erkrankung werden lassen, werden sowohl kognitive als auch emotionsorientierte Interventionen vorgestellt. Hierzu gehören typisch verhaltenstherapeutische Aspekte wie Verhaltens- und Bedingungsanalyse, Aktivitätsförderung oder operante Therapieelemente genauso wie die Arbeit mit Hilflosigkeit, Enttäuschung, Trauer oder Wut. Der Überblick über kognitiv-verhaltenstherapeutisches Vorgehen wird ergänzt um Elemente der Hypnotherapie und neuere Entwicklungen wie der Achtsamkeit und der Akzeptanz.
Aktives Mitmachen und Einbringen eigener Fallbeispiele erwünscht
(Achtung: Dieser Workshop ist eine Wiederholung des Workshops vom Vortag) |
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In diesem Workshop zu den somatoformen Schmerzstörungen werden die Grundprinzipien der psychosomatisch-psychotherapeutischen Behandlung von Patienten vorgestellt. Als Schwerpunkt wird neben der Psychoedukation insbesondere auf die Behandlung der Patienten in der Gruppe eingegangen. Interventionsprinzipien und spezifische Wirkfaktoren in der Gruppe werden vor allem mit Blick auf die Beziehungsdynamik vorgestellt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Formulierung eines beziehungsorientierten Behandlungsfokus eingegangen. |
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Sexualisierte Gewalt findet meist in sehr nahen Beziehungen, häufig schon im Kindes- oder Jugendalter statt, wo die Betroffenen ihre Bezugspersonen in hohem Maß als Schutz-und Anleitungspersonen für ihr Über-Leben benötigen. Mit dem Erleben sexualisierter Gewalt sind immer auch belastende Beziehungserfahrungen und damit Probleme im Bindungsverhalten verbunden. Einige notwendende Schutzstrategien der Psyche, die in Kontexten von Gewalt das Überleben und Eingebunden-Sein der Betroffenen sichern, führen in anderen Beziehungen zwangsläufig zu Misstrauen, Belastungen oder gar Isolation. Wie es unter Achtung traumakompensatorischer Schemata gelingen kann, Betroffene in gelingende Beziehungen zu begleiten, ist Inhalt dieses Workshops mit theoretischen Inputs, Fallbeispielen und praktischer Übung. |
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Das psychotherapeutische Arbeiten mit körperlich kranken Patienten ist durch die existentielle Bedrohung der Patienten charakterisiert. Anhand von Fallbeispielen werden ausgehend von den speziellen Bedürfnissen dieser Patienten und von ihren Leitaffekten Modifikationen der therapeutischen Techniken, der therapeutischen Beziehung und der Haltung von Psychotherapeuten dargestellt und erörtert. |
| 209b |
Fortsetzung vom Vortag |
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Fortsetzung vom Vortag |
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Fortsetzung vom Vortag |
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Fortsetzung vom Vortag |
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