Schwerpunkt Systemaufstellungen (WBSA)
 
Fortbildungsreihe Organisationsaufstellungen

Kurstitel Fortbildungsreihe 2017/2018 Organisationsaufstellungen - KOMPLETTBUCHUNG
Kurscode 1170
ReferentInnen Mit Dr. Diana Drexler, Dr. Gunthard Weber, Gerhard Stey, Christine Blumenstein-Essen, Claude Rosselet, Dr. Ruth Sander
Beschreibung
 
Leitung der Weiterbildung:
Diana Drexler
 
Die Seminare dieses Kurses sind auch einzeln buchbar.
 
 
Modul 1  -  Diana Drexler
24. bis 26. Juli 2017 - (Montag - Mittwoch)
Systemaufstellungen im Einzelsetting von Coaching, Organisationsberatung und Supervision
In diesem Modul wird anhand konkreter Beispiele der Teilnehmenden demonstriert, wie Systemaufstellungen in unterschiedlichen Kontexten nutzbar sind.
Inhalte: Theorie und Methodik von Organisationsaufstellungen, der Einsatz von Geno-Organigramm, Figuren und Bodenankern, "Knoten im Taschentuch" für die praktische Arbeit , Übungen zur Intuitionsschulung, Übungen im Plenum und in Kleingruppen
  
Modul 2  -  Gerhard Stey
25. bis 27. September 2017 - (Montag - Mittwoch)
Management Solutions: Strukturaufstellungen in Veränderungsprozessen
Die Systemaufstellung kann im Kontext von Organisationen ihre besondere Effizienz entfalten, wenn Sie in der Lage ist, an die Denkmuster und die Sprache des Managements anzuschließen. Inspiriert von der Auffassung der Strukturaufstellung als „universelle transverbale Sprache“ (Matthias Varga von Kibed) sind inzwischen Formate entwickelt worden, die sowohl in der Fallberatung im Kontext von Stranger Groups anwendbar sind als auch  wichtige Impulse für die Problemlösungen von Managementteams liefern können.
Im Seminar werden im Wechsel von Anliegen der TeilnehmerInnen und Organisationstheorie verschiedene Formate von Strukturaufstellungen (Tetralemma-, Problem-, Glaubenspolaritätenaufstellung u.a.) vorgestellt und gemeinsam geübt.
 
Modul 3  -  Christine Blumenstein - Essen
12. - 14. Dezember 2017 - (Dienstag - Donnerstag)
Prozessorientierte Organisationsaufstellungen
Im Workshop werden unterschiedliche Aufstellungsformen gezeigt, die als Interventionstool für Veränderungsprozesse in Einzel,- Team- und Gruppensettings geeignet sind. Diese betreffen die Arbeit mit Bodenankern, Externalisierende Gespräche unter zu Hilfenahme von Stühlen, Arbeit mit "Inneren Teams" und Ego States, u.a.m.
Darüber hinaus wird die Nützlichkeit systemtheoretischer Konzepte (N. Luhmann, K. Ludewig, K. Gergen, …) und einer "Landkarte für Systemaufstellungen" für die Prozessgestaltung in Aufstellungen - u.a. bei komplexen Fragestellungen von Organisationen - behandelt.
 
Vorstellung von Konzepten und Aufstellungsformen anhand von Anliegen der TeilnehmerInnen, Übungen in Kleingruppen, theoretische Reflexionen.
  
Modul 4  - Gunthard Weber
15. bis 17. Februar 2018 - (Donnerstag - Samstag)
Der weite Blick - Die "unerlaubte" Vermischung von privaten und Organisationsdynamiken in Organisationsaufstellungen: Vorteile und Vorsichten
Im Feld der OrganisationsaufstellerInnen gilt strikt die Regel, im Organisationskontext und in Organisationsaufstellungen alle Fokussierungen auf persönliche und familiäre Muster tunlichst zu vermeiden. Ich bin der Meinung, dass diese Regel uns unnötig scheuklappenartig einschränkt und dass es viele Situationen gibt, in denen wie oft auch im Coaching der weite Blick nach beiden Seiten auch in OAs überaus nützlich und gewinnbringend ist.
In diesem Modul möchte ich differenzierter darlegen und anhand von Organisationsaufstellungen demonstrieren, welche Kontextfaktoren bei dieser Fragestellung wichtig sind, auf welche Weise man die Beteiligten, Organisationsberater wie Manager, auch in organisatorischen Kontexten für den weiten Blick gewinnen kann und welche Vorgehensweisen sich dabei für mich bewährt haben. Ebenso wird aber betrachtet, wann es unbedingt wichtig ist, nur auf den organisatorischen Kontext zu fokussieren.
  
Modul 5 - Claude Rosselet
09. bis 11. April 2018 - (Montag - Mittwoch)
Management Constellations – Aufstellungen in und mit Teams
In diesem Baustein wird praxisnah vermittelt, wie und unter welchen Voraussetzungen die Aufstellungsarbeit innerhalb von Unternehmen und Institutionen – in Workshops mit (Management- und Projekt-)Teams sowie bei Grossgruppeninterventionen – eingesetzt werden kann.
 
Modul 6  -  Ruth Sander
25.06.18 - 27.06.2018 (Montag - Mittwoch)
Möglichkeiten und Grenzen der Aufstellungsarbeit im Organisationskontext; politische Aufstellungen; Einbettung von Aufstellungen in Beratungsprozesse; Behandlung offener Fragen
Wann ist im Verlauf eines Beratungsprozesses die Zeit für eine Aufstellung gekommen? Wann ist es besser, nur einzelne Aufstellungs-Elemente einzusetzen? Wann wäre eine Aufstellung kontraindiziert?
Wie können Aufstellungen in größeren Gruppen sinnvoll eingesetzt werden, zu (firmen-/gesellschafts-)politischen Themen?
Das werden wir erforschen – immer an praktischen Beispielen entlang…
 
 
Literatur Drexler, D. (2015): Einführung in die Praxis der Systemaufstellungen. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag.
Rosselet, C., Senoner, G., Lingg, H.K. (2009): Management Constellations: Mit Systemaufstellungen Komplexität managen. Stuttgart: Klett-Cotta
Rosselet, C., Senoner, G. (2011): Management Macht Sinn: Organisationsaufstellungen in Managementkontexten. Heidelberg: Carl-Auer.
Rosselet, C. (2013): Andersherum zur Lösung: Die Organisationsaufstellung als Verfahren der intuitiven Entscheidungsfindung. Zürich: Versus Verlag.
Weber, G. (Hrsg.) (2001): Praxis der Organisationsaufstellungen. Grundlagen, Prinzipien, Anwendungsbereiche. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag
Kursbeginn 24.07.17 um 10:00 Uhr
Kursende 27.06.18 um 14:00 Uhr
Seminarzeiten 1. Tag: 10.00 bis 19.00, 2. Tag: 09.30 bis 18.30, 3. Tag: 09.00 bis 14.00 Uhr
  Teilnahmegebühr: 3.415,30 €
Max. Teilnehmer 26
Max. Beobachter
Sonstiges Der Aufbaukurs Organisationsaufstellungen ist eine Kooperation des Wieslocher Instituts mit der Beraterfirma Rämmele und Drexler GbR. Die Teilnahmegebühr beträgt 2.870,00 € plus 545,30 Mwst = 3.415,30 €.
Download Kursbeschreibung (pdf-Datei)         Was ist eine pdf-Datei?
Anmeldung

[zum Seitenanfang]