Musik ist potent. Sie dringt in unsere Tiefen vor. Beim therapeutischen (z.B. tranceunterstützten) Hören aktiviert sie oft eine Palette von Gefühlen, angenehme und unangenehme. Für die Beratung und Psychotherapie sind besonders die "negativen" von Interesse. Sie blockieren auch im Leben die Wahlmöglichkeiten und sitzen am "Autopiloten" des Menschen. Diese schwierigen Gefühle müssen identifiziert, ettikettiert und erhört, verstanden, akzeptiert und transformiert (von den abwehrenden zu den abgewehrten vertieft) werden. Die Musik führt uns Fachleute direkt da hin, wo der Hase im Pfeffer liegt ("Vorverletzungen").
Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf nachstehenden Themen:
- Vorgehen bei der Auswahl der Musik (Ablauf, Phasen, Kriterien).
- Ausdrücken und Aushalten: Die zwei wichtigsten Wegweiser.
- ABS: Atem, Bewegung und Stimme oder Aushalten, Bewusstwerden (von Gefühlen) und Stille.
- Einsatz von Musik in Einzeltherapie, Gruppensitzungen, Erwachsenenbildung und Musikmeditation mit unterschiedlichen Zielen.